
In Österreich wird paniert und herausgebacken, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Vom Champignon über den Emmentaler bis zum Henderl. Folglich ist das gebackene Kalbshirn ebenso konsequent wie traditionell. Und zudem: Sehr gut.

In Österreich wird paniert und herausgebacken, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Vom Champignon über den Emmentaler bis zum Henderl. Folglich ist das gebackene Kalbshirn ebenso konsequent wie traditionell. Und zudem: Sehr gut.

Maria Peschka, die Alt-Wirtin vom Roten Krebs, liebte gutes Essen und einfache, traditionelle Rezepte. Eines davon stellen wir heute vor: „Katzeng’schroa“ (Katzengeschrei)

Einmal noch etwas Deftiges kochen, die letzten Kraftreserven aktivieren – dann ist er da, der scheue Frühling. Und dann wird’s leicht und gemüsig.

Man darf den Fleischhacker ruhig fragen, ob er Hirn hat. Und sich freuen, wenn er nickt.

Fertig ist eine wunderbare und nicht alltägliche Suppeneinlage.
Zertrümmerte und ausgekratzte Hohlknochen werden regelmäßig bei steinzeitlichen Feuerstellen gefunden – ob sich unsere Vorfahren aus dem Knochenmark auch eine Suppeneinlage gerollt haben könnten, ist allerdings reine Spekulation.

Etwas zu essen, was wer anderer schon im Mund gehabt hat, ist nicht immer erstrebenswert. Eine absolute Ausnahme: das Kalbszüngerl.

Gutes Essen muss keine Umständ‘ machen. Manchmal braucht man dafür nur einen Topf. (Nein, es ist kein Gulasch.)

Liegt der Hase auf dem Teller, war der Jäger schneller.
Ein altes Sprichwort sagt: „Der eine fängt den Hasen, der andere isst ihn.“ Wie gut, wenn man mit einem Jäger befreundet ist – und noch besser, wenn man ein gutes Rezept zur Hand hat. Das hat sich der Hase schließlich verdient. Weiterlesen

Die Liebe des Stöcklkrauts zum Schweinsbraten beruht eindeutig auf Gegenseitigkeit. Ein Fest für Auge, Nase, Mund und Magen, mit besten Wünschen aus der regionalen Küche.

Blasierte Schwarzwurzeln trügen die Nasen hoch … hier sind sie aber nur glasiert und passen somit perfekt zum Vanillerostbraten, der allerdings eindeutig schwindelt, was seinen Namen betrifft. Knoblauchrostbraten klingt halt ein bisserl weniger elegant.

Der Eintopf heißt Eintopf, weil man für ihn nur einen Topf braucht. Da die Wahlfreiheit auch in heimischen Küchen Einzug gehalten hat, kann es allerdings sein, dass dieser Eintopf nach zwei Töpfen verlangt. Stichwort: vegetarische Variante.

Mangold & Freunde
Heute verarbeiten wir ein Fuchsschwanzgewächs. Man könnte auch sagen, dass es der Futterrübenverwandtschaft an den Kragen geht. So oder so: Mangoldblätter sind nicht nur schön, sie lassen sich auch wunderbar füllen und schmecken großartig. Weiterlesen
Stehen Sie Leber-Gerichten eher skeptisch bis abwartend gegenüber? Dann versuchen Sie die Annäherung mit Lebernockerln – diese Einlage ist nicht nur der beste Freund einer kräftigen Rindssuppe, sie schmeckt auch großartig und ist zudem flott zubereitet. Versprochen.

Wir könnten jetzt lange über die Funktion des Thymus bei Paarhufern dozieren. Oder wir gönnen dem Organ ein Wasserbad, Mehl, Ei und Semmelbrösel. Das und Sauce Tartare: Sehr viel mehr braucht das Kalbsbries nämlich nicht, um kulinarisch zu brillieren.