
Der Winter zieht sich – und dabei haben wir erst Jänner! Beim Durchhalten sind Mineral- und Ballaststoffe und die Vitamine A, B2 und C recht hilfreich. Alles drin in den Kohlsprossen-Röschen!

Der Winter zieht sich – und dabei haben wir erst Jänner! Beim Durchhalten sind Mineral- und Ballaststoffe und die Vitamine A, B2 und C recht hilfreich. Alles drin in den Kohlsprossen-Röschen!

Winter und Wurzelgemüse, das gehört zusammen. Schwarzwurzeln mit Käsesauce sind nachgerade die ideale Grundlage, um sich für die kräftezehrenden Herausforderungen der aktuellen Wetterlage zu wappnen. (Als da wären: Schneeschaufeln, Schlittenfahren, Schneemannbauen.)

Schon Bud Spencer und Terence Hill wussten die kräftigende Wirkung eines ordentlichen Tellers voll Bohnen zu schätzen. Der Unterschied: Wir haben wahrscheinlich bessere Tischmanieren als die beiden Helden des Italo-Westerns. Und ziehen eine vegetarische Variante zumindest in Erwägung.

Laut Wikipedia erwähnte der Geograph Al-Idrisi schon im Jahr 1154 die Herstellung von „Maccaruni“ in seinen Aufzeichnungen über die Gebräuche der sizilianischen Bevölkerung. Bei uns kommen sie frisch auf den Tisch. Und in (Auflauf-)Form gebracht.
Kartoffelteig ist wie ein guter Freund: unkompliziert und schnell da, wenn man ihn braucht. Er mag Süßes wie Deftiges, wartet geduldig auf den Rest der Gang (falls die Karotten mal wieder länger brauchen …) und knödelt mit allem herum, was auf den Teller kommt. Sogar mit feiner Käsesauce.

Karfiol macht auch als Suppe eine gute Figur – besonders, wenn er eine Verbindung eingeht. Also gebunden ist. Die Suppe. Mit dem Karfiol. Klingt kompliziert? Geht aber ganz einfach.
Zutaten: Karfiol, Lauch,1 kleine Zwiebel, 100 g Butter, 1 EL Mehl, 2 Dotter, 1/4 l Obers, Rindsuppe (Fond oder Suppenwürfel), Salz, Pfeffer, Muskat

Chou-fleur sagt man in Frankreich zum Karfiol, der – nomen est omen – zur Gattung der Blütengemüse zählt.
Unser Karfiol ist (weiter nördlich) als Blumenkohl bekannt. Verschiedene Namen, gleiche Bedeutung, denn das Wort Karfiol leitet sich vom italienischen cavolfiore ab: cavolo (Kohl) und fiore (Blume). So betrachtet, servieren wir heute Kohlblume mit Käse. Buon appetito! Weiterlesen

Wer hat Angst vor Béchamel? Niemand! Und weil das so ist, rühren wir heute gleich eine an. Denn der Kohlrabi will nicht nur gefüllt, sondern auch überbacken werden.

Sicher kann man den Spinat im Packerl kaufen. Auftauen, ein Spiegelei dazu, fertig. Man kann den Spinat aber auch selber machen – und sich dazu ein pochiertes Ei gönnen. Oder mehrere. Eindeutig die feinere Variante.

Wer Spargel liebt, weiß: Das ist ein wunderbares Gemüse, das schlicht genauso gut schmeckt wie mit feinem Schinken und guten Saucen aufgepeppt – oder, und das gibt es heute, raffiniert überbacken. Mahlzeit!

Sauerkraut enthält alle möglichen Spurenelemente, Vitamine und Mineralien, soll gut sein für’s Liebesleben und: Sauerkraut mag Kartoffeln. Wir auch.

Da lacht (nicht nur) das vegetarische Herzerl! Und das vegane nimmt Öl statt Butter und verzichtet einfach auf die Crème fraîche am Schluss.
Gemüse und Nudelteig: eine wundervolle und ein wenig verhängnisvolle Affäre. Hüftseitig betrachtet. Danach empfiehlt sich ein langer Spaziergang. Oder ein Schläfchen. Oder beides.
Was ist grün, flüssig und treibt sich gern auf Berghütten herum? Stimmt, die Erbsenpüreesuppe. Sie schmeckt allerdings nicht nur über der Baumgrenze und ist zudem flott gemacht.
In Russland sagt man: „Der eine hat den Dill, der andere die Gurken.“ Wir haben die Zucchini. Und den Dill. Perfekt.