
Was ein ungarisches Kesselgulasch von einer gewöhnlichen Gulaschsuppe unterscheidet? Nockerl und Erbsen! Und vielleicht ein wenig Paprika.

Was ein ungarisches Kesselgulasch von einer gewöhnlichen Gulaschsuppe unterscheidet? Nockerl und Erbsen! Und vielleicht ein wenig Paprika.
Ein klassisches Ossobuco (alla milanese) bringt italienisches Flair hat in jede Wirtshausküche und auf den privaten Herd. Schaut aufwändiger aus, als es ist – und schmeckt großartig. Für Nichtfleischesser empfiehlt sich die Variante: Reis mit Ossobuco-Sauce, Fisch mit Ossobuco-Sauce, Kartoffeln mit Ossobuco-Sauce (… oder Ossobuco-Sauce pur aus dem Topf gelöffelt … alles schon probiert.)
Früher hat man sich im Wirtshaus am späten Vormittag eine geröstete Kalbsleber bestellt, mit einem Stück Brot oder einer Semmel – als g’schwinde Jause für den Hunger zwischendurch. Heute spricht nichts dagegen, die eigene Pfanne für dieses feine flotte Gericht zu bemühen.

Das Kalbsgulasch gehört zu den Klassikern der Wirtshausküche. Es ist schnell gemacht, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch aufgewärmt großartig.
Heute noch schwärmt man von der Tiroler Kalbleber, wie wir sie in unserm Wirtshaus serviert hatten. Hier für alle Feinschmecker/innen das (flotte) Original-Rezept!
Das Auge isst mit? Dann soll es auch auf seine Kosten kommen: Diese schnell gemachten Blätterteigpasteten machen auf jedem Teller eine gute Figur – und lassen sich wunderbar füllen. Mit feinem Kalbsragout, mit Hühnerragout, mit Gemüseragout …

Wer Blutwurst mag, mag auch das berühmte Blunzengröstl. Ein traditionelles Gericht, das super schmeckt und schnell gekocht ist. (Und wer Blutwurst noch nie probiert hat, sollte es in dieser oder jener Form unbedingt tun: Zahlt sich aus!)

Schon einmal Milzschnittensuppe gegessen? Nein? Dann wird es Zeit! Sehr traditionelles Gericht – und perfekt zum Naschen: Die frisch herausgebackenen Milzschnitten sind auch ohne Suppe naschenswert.
Tirolerknödel sind ein Wirtshausklassiker, bei dem nur eine Frage offenbleibt: Essen wir sie in der Suppe oder mit Sauerkraut?

Tirolerknödel mit Rindssuppe
Zutaten: Knödelbrot, Speck, Schinken oder Selchfleisch, Zwiebel, Petersilie, Eier, Milch, Mehl, Muskat, Salz, Pfeffer, Butterschmalz oder Öl
Gehackten Zwiebel leicht anschwitzen, Speck und Schinken (oder Selchfleisch) würfelig schneiden und mitrösten. Weiterlesen
Ein Festessen für Liebhaber/innen von Wildgerichten. Schon allein die Sauce ist ein Gedicht – woran die Lebkuchen nicht unbeteiligt sind. (Es ist übrigens nicht das Kind vom Reh, das hier verkocht wird. Das „Junge“ bezieht sich auf die Zubereitungsart.)
Zutaten: Rehfleisch (Schulter, Brust und Hals), Wurzelgemüse (würfelig geschnittene Karotten, Petersilie und Sellerie), klein geschnittenen Zwiebel, Bauchspeck, würfelig geschnittenen Apfel, Butterschmalz oder Öl, Zitronenschale, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Thymian, Salz, Pfeffer zum Abschmecken, Preiselbeeren, Tomatenmark, Obers, Lebkuchen und Rotwein. Zum Nachgießen etwas Bouillon. Weiterlesen

Wir erinnern uns an den fröhlichen Irish-Stew Abend, der früher in unserem Gasthaus gefeiert wurde! Und da Irish-Stew ja auch nix anderes ist als Steirisches Lammfleisch, gibt es hier das Rezept.

Der feine Kaperngeschmack und ein schönes Stück Schweinsschulter ergeben gemeinsam ein wunderbares Rezept.
Wer Hühnchen mag und Paprika, der mag auch die Kombination der beiden: Das Paprikahendl – klassisch gut und schnell gemacht.
Zutaten: Hühnerbrust oder -keulen, Zwiebel, Paprikapulver (edelsüß), Butterschmalz oder Öl, Tomatenmark, Essig, Gulaschgewürz, Obers, Mehl, Salz, Pfeffer
Den feingeschnittenen Zwiebel in Butterschmalz leicht anrösten, einen gehäuften Esslöffel Paprika dazugeben, umrühren und gleich (also wirklich flott) mit einem Spritzer Essig und Wasser ablöschen (sonst wird das Paprikapulver bitter!). Weiterlesen
Diesen Sonntagsbraten kann man mit unerschrockenen vegetarischen Mitmenschen teilen. Falls man ein Stück von der Fülle abgeben mag. Eher ist es aber doch ein Festessen für Liebhaber/innen der klassischen Wirtshausküche.
Zutaten: Kalbsbrust mit Knochen. Für die Fülle: Knödelbrot, Eier, Milch, Butter, Petersilgrün, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Die Kalbsbrust kauft man am besten direkt beim Metzger, der sie gleich vorbereiten kann. Die ausgelösten Knochen unbedingt mitnehmen, da man sie für die Sauce braucht. Die durch das Auslösen der Knochen entstandene Tasche wird mit einem scharfen Messer etwas vergrößert. Weiterlesen
Lasagne mag (fast) jeder. Die feine italienische Sattmacherin toleriert auch Gemüse an Stelle der klassischen Bolognese, die hier zum Einsatz kommt. Sie nimmt sogar fertige Lasagneblätter und Dosen-Schältomaten in Kauf. Ein äußerst sympatisches Gericht.
Zutaten: Lasagneblätter, Faschiertes, geschälte Tomaten (Dose), Tomatenmark, Zwiebel, Knoblauch, Öl, Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Muskatnuss, Senf, Weißwein, geriebenen Käse – und frisch gemachte Sauce Béchamel.