
Schnell raus, solange der Holunder noch blüht! Käferl und anderes Mini-Getier aus den Blütendolden schütteln – und ab damit in die Küche. Mit den Dolden, die Insekten dürfen bleiben, wo sie sind. Heute wird gebacken! Ganz einfach, aber grandios.

Schnell raus, solange der Holunder noch blüht! Käferl und anderes Mini-Getier aus den Blütendolden schütteln – und ab damit in die Küche. Mit den Dolden, die Insekten dürfen bleiben, wo sie sind. Heute wird gebacken! Ganz einfach, aber grandios.

Endlich wieder eine süße Hauptspeise! Oder, in kleinere Portionen aufgeteilt, ein wunderbares warmes Dessert.

Weil’s grad so gut passt, wird heute gebacken – dem Anlass entsprechend ein Kärntner Original, in oberösterreichische Form gebracht (weil: das Reindl gibts rund und mit Ecken).

Das ideale Kuchenstück kombiniert einen Teig, der allein schon glücklich macht, mit Marmelade aus hauseigener Produktion.

Zum vermehrten Verzehr von Obst wird angeraten. Wer Schwierigkeiten damit hat, dem sei folgendes Rezept ans Herz gelegt.

Fröhlich geht es ins neue Jahr: Die besoffenen Kapuziner sind aber auch ohne Feuerwerk und Knallerbsen eine wunderbare Nachspeise. Vielleicht nicht ganz jugendfrei. (Im Falle kindlicher Neidattacken oder aus abstinenten Gründen einfach eine alkoholfreie Variante anbieten.)

Das Wort „dalkert“ meint nichts Nettes. Ganz anders verhält es sich mit den Dalken selbst (hier böhmisch, andernorts Liwanzen). Äußerst nette Dinger, mit sehr kurzer Teller-Verweildauer. Warm serviert und mit Powidl-Marmelade behübscht ein geradezu unbeschreiblicher Hochgenuss.

Die Peschka’schen Hauslebkuchen haben in Eferding schon einen gewissen Ruf als Glücklichmacher mit leichtem Frust-Potential: Glücklich machen sie, weil sie genial gut sind. Der Frust kommt beim „Nachbacken“. Schritt für Schritt habe man die Anweisungen befolgt, heißt es dann. Aber so saftig und weich wie beim Peschka werden sie trotzdem nicht. Der macht sie allerdings seit vielen Jahren – daher: Weiterbacken! Übung macht den Kekserl-Meister. Weiterlesen
Öpföpacki? Wir haben uns als offizielle Bezeichnung für diese regionale Spezialität aus dem Hausruck-/Innviertel dann doch für „Apfelpackerl“ entschieden. Im Grunde brauchen sie keinen Namen. Sind ohnehin gleich weg.
Zutaten für die Fülle: Äpfel, Zimt, Zitronensaft, Rosinen, etwas Zucker, etwas Rum. Für den Teig: 250 g Butter, 50 g Zucker, 500 g Mehl, 3 bis 4 Dotter, etwas Obers, ca. 1/16 l Weißwein oder Most, Spritzer Essig, Salz – ein Ei zum Bestreichen. Weiterlesen
Wenn schon sündigen, dann ordentlich, mit viel Genuss und völlig ohne Reue!
Zutaten für den Kartoffelteig: 1 kg Kartoffeln, 1/4 kg Magertopfen, 15 bis 20 dag Mehl, 3 EL Stärke, 2 Eier, Salz, Butterschmalz
Damit daraus Mohnnudeln werden, brauchen wir noch Mohn, Zimt und Zucker und etwas Butter.
Ausprobiert und vielfach bestätigt: Diese Topfenknödel sind der Garant für volle Bäuche und satte, gut gelaunte Menschen. (Außerdem passt immer mehr rein, als man glaubt.)
Zutaten für 6 Personen als Hauptspeise: 15 dag Butter, 500 g Topfen (Magertopfen), 5 Eier, 25 dag Grieß, 5 Semmeln (abgerindet), Vanilleschote (oder 1 Pkg. Vanillezucker), Zitronenabrieb, etwas Milch, Prise Salz Weiterlesen

Wer Michreis mag, wird sich auch für Reisauflauf begeistern können. Und wer kein Fan von Milchreis ist, sollte dem Reisauflauf unbedingt trotzdem eine Chance geben. Zahlt sich aus, großes Ehrenwort!

Die kleinen, vornehmen Verwandten der gemeinen Buchtel verweigern deren Marmeladefülle. Statt dessen hüllen sich Dukatenbuchteln in feine Vanillesauce. Zu Recht.
Heute kocht Frau Peschka! Denn keiner, nicht einmal Herr Peschka, macht einen besseren Milchbrot-Striezl als sie. Wie, das zeigt sie uns heute. Passend zu den Feiertagen: Frohe Ostern!