Dieses alte, bäuerliche Rezept aus dem oberösterreichischen Hausruckviertel ist wunderbar schlicht und schmeckt trotzdem (oder gerade deswegen?) wunderbar fein. Ein regionaler Geheimtipp!
Zutaten: Weißbrot oder Semmeln, Sauerrahm, Zwiebel, Butterschmalz oder Schweineschmalz (alternativ Pflanzenöl) und für den Palatschinken-Teig 150 g Mehl, 2 Eier, 1/8 l Milch, eine Prise Salz
Vorschlag: Wir beginnen 2021 ganz entspannt, schauen, was von den Festivitäten der letzten Tage übrig geblieben ist und mischen die Reste ohne großen Aufwand zu einem feinen Essen zusammen. Schmeckt gut und schon die Ressourcen. Einverstanden?
Wussten Sie, dass Hauptwörter, die im Österreichischen auf „-erl“ enden, im Plural die Endung „-n“ annehmen dürfen? Sagt der Duden. Knöderln, Schwammerln, Nockerln. Wir können uns nicht entscheiden und fragen uns lieber: Mit oder ohne Speck?
Sind vom Spaghetti-Fest Nudeln übrig geblieben? Und findet sich noch etwas Gemüse im Kühlschrank? Falls ja, hurra: ideale Voraussetzungen für ein „Restl-Essen“, das allen schmeckt.
Geht schnell, macht wenig Arbeit, schmeckt – und lässt sich nach Lust und Gusto variieren, und das nicht nur in Sachen Nudelform.
Teigtaschen sind wunderbar: Man kann in sie hineinpacken, was immer grad Saison hat.


Kartoffelteig ist wie ein guter Freund: unkompliziert und schnell da, wenn man ihn braucht. Er mag Süßes wie Deftiges, wartet geduldig auf den Rest der Gang (falls die Karotten mal wieder länger brauchen …) und knödelt mit allem herum, was auf den Teller kommt. Sogar mit feiner Käsesauce.
Wir brauchen nicht viel: Ein paar Zutaten, ein warmes Platzerl, etwas Geduld und Zeit, damit der Germ schön aufgehen kann. Dafür bekommt man wunderbare Zelten, ein regionales Gebäck mit Suchtpotential.
Gemüse und Nudelteig: eine wundervolle und ein wenig verhängnisvolle Affäre. Hüftseitig betrachtet. Danach empfiehlt sich ein langer Spaziergang. Oder ein Schläfchen. Oder beides.