
Gutes Essen muss keine Umständ‘ machen. Manchmal braucht man dafür nur einen Topf. (Nein, es ist kein Gulasch.)

Gutes Essen muss keine Umständ‘ machen. Manchmal braucht man dafür nur einen Topf. (Nein, es ist kein Gulasch.)

Liegt der Hase auf dem Teller, war der Jäger schneller.
Ein altes Sprichwort sagt: „Der eine fängt den Hasen, der andere isst ihn.“ Wie gut, wenn man mit einem Jäger befreundet ist – und noch besser, wenn man ein gutes Rezept zur Hand hat. Das hat sich der Hase schließlich verdient. Weiterlesen

Die Liebe des Stöcklkrauts zum Schweinsbraten beruht eindeutig auf Gegenseitigkeit. Ein Fest für Auge, Nase, Mund und Magen, mit besten Wünschen aus der regionalen Küche.
Stehen Sie Leber-Gerichten eher skeptisch bis abwartend gegenüber? Dann versuchen Sie die Annäherung mit Lebernockerln – diese Einlage ist nicht nur der beste Freund einer kräftigen Rindssuppe, sie schmeckt auch großartig und ist zudem flott zubereitet. Versprochen.

Wir könnten jetzt lange über die Funktion des Thymus bei Paarhufern dozieren. Oder wir gönnen dem Organ ein Wasserbad, Mehl, Ei und Semmelbrösel. Das und Sauce Tartare: Sehr viel mehr braucht das Kalbsbries nämlich nicht, um kulinarisch zu brillieren.

Schnell raus, solange der Holunder noch blüht! Käferl und anderes Mini-Getier aus den Blütendolden schütteln – und ab damit in die Küche. Mit den Dolden, die Insekten dürfen bleiben, wo sie sind. Heute wird gebacken! Ganz einfach, aber grandios.
Jedem Ende wohnt ein Anfang inne. Von wem stammt das Zitat? Jedenfalls nicht von Hermann Hesse, von ihm stammt: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. In diesem Sinn feiern wir ein letztes Mal in diesem Jahr den Spargel, dessen Saison sich rasant dem Ende zuneigt. Und begrüßen freudig die Eierschwammerl. Und das alles auf einem Teller: Ein Gedicht! Weiterlesen

Das letzte Stück vom Sonntagsbraten hat keinen Abnehmer gefunden? Der Aufschnitt ist etwas zu üppig ausgefallen? Kein Problem, heute gibt’s Restlverwertung auf die feine – und schnelle – Art.
Wer Schinkenfleckerl an sich schon mag, dem werden die gebackenen auch viel Freude machen. Ausprobieren!

Das Wiener Kalbsbeuschel in seiner schönsten Form. (Zum Salonbeuschel fehlt ihm nur ein Löfferl Gulaschsaft.)
Heute bereiten wir ein feines Ragout vom kälbernen Innenleben mit Semmerl oder Knöderl zu. Also, grad heraus: ein Wiener Kalbsbeuschel. Ein Klassiker mit böhmischen Wurzeln („pajšl“) und vielen Fans. Weiterlesen

Zartbesaitete Menschen könnten eventuell rustikaleren Kochgefährten das Messer überlassen wollen, wenn es darum geht, die Schweinsleber vorzubereiten. Das Gemetzel hält sich aber ohnehin in Grenzen. Vor allem zahlt es sich aus, denn die Rahmleber ist nicht nur flott gemacht, sondern ein richtig feiner Hochgenuss.

Etwas Leichtes zum Jahresbeginn? Sehr gerne! Die Schwäbische Brotsuppe macht wenig Arbeit, aber satt und froh. Auch ohne Würstl. Oder mit vegetarischen Würstln. Weil, und das ist auch gleich unser Wunsch für 2017: Toleranz wird groß geschrieben. Frohes Neues Jahr!

Fröhlich geht es ins neue Jahr: Die besoffenen Kapuziner sind aber auch ohne Feuerwerk und Knallerbsen eine wunderbare Nachspeise. Vielleicht nicht ganz jugendfrei. (Im Falle kindlicher Neidattacken oder aus abstinenten Gründen einfach eine alkoholfreie Variante anbieten.)

Heute wird gelassen serviert. Weil: Gut essen und stressfrei kochen geht viel besser, als man glaubt. Beim Beinschinken mit Erbsenpüree versuchen wir einfach, nicht zu vergessen, am Vorabend die getrockneten Erbsen einzuweichen. Der Rest ist ein Fest(essen).

Zutaten: Blaukraut, Zwiebel, Butterschmalz, Äpfel, Rotwein, Essig, Zucker, Zimtrinde, Lorbeerblatt, Preiselbeerkompott, Speck (nach Geschmack, geht auch ohne!), Bouillon, Salz, Pfefferkörner