Herr Peschka feiert seinen 86. Geburtstag! Und daher nehmen wir ihm kurz den Kochlöffel weg und gratulieren mit jenem Rezept, mit dem im Dezember 2014 alles begonnen hat: Scheiterhaufen mit Beerenmischung
Seit fünf Jahren gibt es diese Webseite, und unser Vater hat, wie geplant, das Kommando übernommen. Er kocht, fotografiert, legt die Beiträge an, kategorisiert, tippt die Rezepte in den Blog und freut sich mit uns über dessen große Reichweite und zahlreiche schöne Reaktionen. Danke an alle – fürs regelmäßige Vorbeischauen, fürs Nachkochen und Teilen!
Und dem Chefkoch wünschen wir von ganzem Herzen: Happy Birthday! Dein Team Hangerl ist stolz auf Dich.

Polenta mag es sauer genauso gern wie süß. Was sich gut trifft, denn heute gibt es Auflauf mit Kompott!
Da werden Erinnerungen wach: Unser Haus-Toast war der Hit beim sonntäglichen Damenstammtisch.
Die Kochschule lehrt: Der Wadschunken gehört zur Hinterkeule des Rindes und eignet sich wegen seiner Saftigkeit und der sehnigen Anteile besonders für Gulasch. Lang genug gekocht, wird das Fleisch besonders zart und schmackhaft. Genug Theorie? Auf geht’s, ausprobieren!
Schaumschläger ist kein netter Ausdruck. Handelt es sich jedoch um einen Schokoladenschaumschläger, sieht die Sache gleich anders aus. Weil dann gibt’s Mousse, und das ist eine feine Sache.
Schon im alten Rom soll eine Art Polenta serviert worden sein. Allerdings musste sich erst Christoph Kolumbus im Kontinent irren, damit die echte Polenta ihren Siegeszug durch europäische Küchen antreten konnte: Beim Heimkommen hatte der Entdecker vieles dabei, auch unbekannte Pflanzen – darunter den Mais.
Es gibt wenig Gründe, sich auf die kalte Jahreszeit zu freuen? Da wären zumindest zwei: Es dauert nicht mehr lang, bis die Schneerosen blühen – und (hurra!) die Schwarzwurzel hat Saison.
Was in Frankreich, Spanien und Portugal traditionell auf den Dessertteller kommt (so oder in abgewandelter Form), schmeckt auch bei uns hervorragend. Und macht ordentlich was her, als Abwechslung zu
Muss man wissen, dass das Beiried von Kennern auch als „Karreerose“ bezeichnet wird? Nein, Hauptsache, man weiß das gute Stück vom Rind zu schätzen und fein zuzubereiten.
Schnell soll’s gehen? Und etwas anderes als Reis, Kartoffel oder Knödel als Beilage? In Fällen wie diesen wird in der Küche gerne (Fleisch-)geschnetzelt und (Nockerl-)gehobelt.
In Österreich wird alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, in Strudelform gebracht. Und da die Vorgärten und Auslagen entsprechend herbstlich dekoriert sind, ist heute der Kürbis an der Reihe. Logisch, oder?
Eierschwammerl heißen weiter oben Pfifferlinge, weiter drüben Gelböhrchen, weiter drunten Gallinacci. Und so sicher, wie sie noch viele andere Namen haben, schmecken sie – in verschiedensten Varianten zubereitet – überall hervorragend.
Was duftet mindestens genauso gut wie reife Zwetschken am Baum? Warme Zwetschkenknödel, frisch serviert!
Drei Pfannen auf dem Herd? Kein Problem, weil vorher geputzt und geschnitten wurde, was nachher brutzeln und gemeinsam (heiß!) auf dem Teller landen soll. Auf die Flügerl, fertig, los!