Der Grund, warum man im späten Sommer die Holundersträucher der Umgebung plündern und die Beeren portionsweise einfrieren sollte (am besten gleich mit halbierten Zwetschken): So hat man das ganze Jahr über wunderbaren, selbstgemachten Hollerröster. Weiterlesen
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Weinkraut mit Bauchfleisch
Zwiebel grob schneiden, mit Kümmel, Lorbeerblatt und Pfefferkörnern kurz anschwitzen, dann mit einem Spritzer Essig und Wasser ablöschen.
Das Bauchfleisch (Schweinebauch) einlegen, salzen und zugedeckt kochen lassen. Eventuell etwas Wasser nachgießen (Fleisch soll nur ca. bis zur Hälfte bedeckt sein).
Böhmische Knödel
Für die Böhmischen Knödel Mehl in eine Schüssel geben (am besten Universal),
ca. 1/2 Kilo für zwei große oder drei kleinere Striezel
Grießschmarrn

Mit Kompott (zB Apfelkompott und Hollerröster) anrichten, noch mit etwas Puderzucker anstauben: Fertig!
Für einen Liter Milch braucht man ca. 40 bis 45 dag Grieß, 15 dag Zucker und 20 dag Butter (man kann auch etwas weniger Butter nehmen).
Milch mit einer Prise Salz, Vanillezucker (oder echter Vanille), etwas Zitronenschale und eventuell etwas Rum vermischen und mit der Butter aufkochen. Weiterlesen
Gebratene Scholle mit Champignon
Schalotten und Petersilie fein hacken, Champignon putzen, blättrig schneiden – dazu hacken. Scholle (angetaut) waschen, trockentupfen, salzen, pfeffern und „mehlieren“ (mit Mehl stauben). Die Champignon-Schalotten-Petersilien-Mischung in Butter (oder Öl) leicht anrösten, etwas salzen und pfeffern. Weiterlesen
TIPP: Krenwurzel richtig aufbewahren
Kren schmeckt nicht nur großartig, die Wurzel ist auch ziemlich gesund. Die ätherischen Öle werden erst beim Zerkleinern und Reiben aktiviert und fördern Appetit und Verdauung. Außerdem liefert Kren Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen … . Da sich Senföl und Co bereits nach zehn bis zwanzig Minuten verflüchtigen, soll man Kren erst kurz vor dem Servieren reiben.
Wer die Wunderwurzel nicht einfrieren mag, dem empfiehlt sich die Aufbewahrung nach alter Wirtshaustradition: Im Kühlschrank, in einem Glas Wasser. Das Wasser unbedingt täglich wechseln – wer es nicht tut, dem droht ein Geruchsdesaster der Extraklasse. Bleibt das Wasser frisch, bleibt es auch der Kühlschrank.
Erdäpfelkäse
Erdäpfel am Vortag (in der Schale) kochen, schälen und kalt stellen. So kann man sie gut reiben.
Klare Fischsuppe
Wurzelgemüse würfelig schneiden (Sellerie, Karotten, dazu Petersilie und Lauch oder ein wenig Kohl).
Tipp: Wenn man das Gemüse schon am Vortag vorbereiten möchte, gibt man es nach dem Würfeln in eine Schüssel, bedeckt es mit kaltem Wasser und legt eine Scheibe Zitrone dazu. So behält es die Farbe und bleibt frisch. (Muss nicht im Kühlschrank gelagert werden.)
Tipp: Echten Safran perfekt verarbeiten
Echter Safran, der in Kleinarbeit aus den Stempelfäden einer Krokusart gewonnen wird, ist ein sehr teures Gewürz. Grund genug, um ihn sorgfältig zu verwenden. Wie man das Beste aus Safran herausholt, hat unser Vater von seinem Vater gelernt:
Weihnachten mit Störibrot und Co

Unser traditioneller Weihnachtstisch, aus gegebenem Anlass (… reihum gezückte Gabeln) schnell fotografiert.
Seit wir denken können, gibt es bei uns am 24. Dezember vor der Bescherung Bratwürstl, G’selchtes, Sauerkraut und Störibrot. Das war schon bei den Großeltern so und soll auch nicht geändert werden: Wir lieben diese Tradition! Und frisch geriebenen Kren. Und Senf. (Und den kleinen Schnaps danach.)
Das Störibrot gehört zum alten oberösterreichischen Volksbrauchtum. Früher wurde es dieses Halbweiße nur zur Weihnachtszeit gebacken, mittlerweile bieten es einige Bäckereien das ganze Jahr an – und bemühen sich dafür rund um den Heiligen Abend ganz besonders.
Den vegetarischen Menschen in unserer Familie zuliebe wurden schon vor etlichen Jahren Tofu-Bratwürstl in das Menü aufgenommen. Das ging und geht ohne jegliche Diskussion. So soll es sein. Frohe Weihnachten!
Ein paar Tipps zu Sauerkraut, Kren und Selchfleisch: Weiterlesen
Kohlrabi natur mit Kartofferl
Kohlrabi schälen und grob blättrig schneiden.
Schalotten (oder Zwiebel) schneiden, in Butter anschwitzen, leicht zuckern.
Apfelschlangerl
Teig vorbereiten: Blätterteig etwas ausrollen, so wird er dünner und feiner (Rand vom Backpapier bemehlen!).
Äpfel blättrig schneiden, mit Zucker, Rosinen, Rum, Zimt und Zitronensaft vermischen (aber erst, wenn der Teig schon vorbereitet ist).
Gemüsesuppe
Lauch, Sellerie, Karotten, Peterwurzen (Wurzelpetersilie), Pastinaken …. kleinblättrig schneiden und kochen.
Gemüse, das man erst später beigibt: Zucchini, Karfiol, Brokkoli.
Scheiterhaufen mit Beerenmischung
Knödelbrot in eine große Schüssel geben. Eier trennen, Eiklar in den Kühlschrank stellen. Knödelbrot mit Eidotter, ca. ½ Liter Milch, zwei Packerl Vanillinzucker, einen Spritzer Rum, Kristallzucker, geriebene Zitronenschale und etwas Zimt gut vermengen. Leicht andrücken und durchziehen lassen.
Tomatensauce
Knoblauch fein blättrig schneiden, Zwiebel klein hacken, anrösten. Einen schwachen Teelöffel Zucker einstreuen, weiterrösten.
Zwei gute Esslöffel Mehl beigeben und unterrühren, mit kaltem (wichtig!) Wasser aufgießen, glattrühren.










