Was haben Blauhilde, Algarve, Eva, Matilda, Mombacher Speck und Neckargold gemeinsam? Erstens sind das allesamt Stangenbohnen-Sorten. Und schmecken als solche – zweitens – auch ohne großen Aufwand ganz wunderbar.
Zutaten: 1 kg Bohnen, 1 Zwiebel, 1 Esslöffel Dill, 100 g Speck, 100 g Butter, 1/8 l Obers, Muskat, Pfeffer, Salz
Man nehme Karotten – und hat im Handumdrehen etwas Feines auf dem Teller.
Zur Erinnerung: Kürbisse sind nicht nur eine Zier (zum Beispiel auf der Gartenmauer und mit einem frisch geschnitzten Lächeln im Gesicht) – sie schmecken vor allem wunderbar. Das war vor vier Jahren so, als dieses Rezept hier zum ersten Mal präsentiert wurde, und hat sich bisher nicht geändert. Ausprobieren und genießen!

Spargel sollte man zelebrieren, solange er wächst. Und das dauert noch eine ganze Weile: Traditionell werden die weißen Stangen erst ab dem Johannistag (24. Juni) nicht mehr gestochen. Genug Zeit, um viele Rezept-Varianten auszuprobieren. Zum Beispiel 

Wie schön es jetzt wäre, durch den Auwald zu streifen, tief einzuatmen und dabei wilden Bärlauch zu riechen. Alternativ gehen wir zumindest einkaufen, um uns den Frühling zuerst in die Küche und dann auf den Teller zu holen. (Ein großer Dank an die Mitarbeiter/innen im Einzelhandel!)
Was geht schnell, schmeckt super – auch ohne Fleisch – und stammt ursprünglich aus Ungarn? Stimmt: Letscho!
Wussten Sie, dass Dill eine Wuchshöhe von über einem Meter erreichen kann? Bei uns nicht, wir essen ihn vorher auf.
Aus Kohl lässt sich nicht nur eine feine Beilage zaubern: Er macht auch als Hauptgericht eine gute Figur und sieht neben ein paar hübschen Kartofferln hervorragend aus
Zartes Fleisch und feine Beilagen – unser Vorschlag für’s heurige Weihnachtsessen.
Schon im alten Rom soll eine Art Polenta serviert worden sein. Allerdings musste sich erst Christoph Kolumbus im Kontinent irren, damit die echte Polenta ihren Siegeszug durch europäische Küchen antreten konnte: Beim Heimkommen hatte der Entdecker vieles dabei, auch unbekannte Pflanzen – darunter den Mais.